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SpaceX schwenkt dank Vermietung von KI-Rechenkapazitäten im Juli bis September in die Gewinnzone

スペースX、AI向け計算設備の貸し出しがけん引し7〜9月期に黒字転換

Das US-Unternehmen SpaceX teilte am 20. mit, dass der Umsatz im Zeitraum Juli bis September 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf das 2,6-Fache und damit auf 14,575 Milliarden US-Dollar (rund 2,3 Billionen Yen) gestiegen sei. Unter dem Strich habe ein Gewinn von 4,4 Milliarden US-Dollar gestanden.

Den Umsatzanstieg trieb die Sparte für künstliche Intelligenz (KI) an. Der Großteil entfiel dabei demnach auf das Geschäft mit der Vermietung von Rechenkapazitäten für KI.

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Die Zahlen zeigen: Nicht die KI selbst, sondern die Vermietung von Recheninfrastruktur ist besonders stark

Zunächst ein Blick auf die Zahlen: Der Umsatz lag im Zeitraum Juli bis September bei 14,575 Milliarden US-Dollar und war damit 2,6-mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 4,4 Milliarden US-Dollar. Für ein Unternehmen, das vor allem für Raketen und Satellitenkommunikation bekannt ist, markiert das ein Quartal, in dem der Markt es zunehmend als wachstumsstarkes, von KI geprägtes Unternehmen wahrnimmt.

Bei einem genaueren Blick auf die Zahlen verändert sich der Eindruck jedoch ein wenig. Die KI-Sparte, die den Umsatzanstieg vorantrieb, verkauft offenbar nicht in erster Linie eigene KI-Dienste, sondern vermietet überwiegend Recheninfrastruktur. Wenn von KI die Rede ist, richtet sich die Aufmerksamkeit meist auf intelligente Modelle und praktische Chatdienste. Doch hier zeigt sich ein anderes Bild: Das Geld wird offenbar vor allem mit der Rechenkapazität verdient, die für den Betrieb dieser Modelle nötig ist.

Es gibt die bekannte Geschichte, dass während des Goldrauschs vor allem jene Händler Geld verdienten, die Spitzhacken und Jeans verkauften. Auch beim KI-Boom lässt sich eine ähnliche Entwicklung beobachten. Mit der Vermietung von Recheninfrastruktur ist hier ein Geschäft gemeint, bei dem Unternehmen, die sie benötigen, Rechenkapazität für das Training und den Betrieb von KI erhalten.

Hinter Umsatzwachstum und Gewinn steigen auch die Investitionen

Wenn die Nachfrage da ist, lässt sich mit der Vermietung von Recheninfrastruktur vergleichsweise direkt Umsatz erzielen. Allerdings muss die benötigte Ausstattung zunächst bereitgestellt werden. Eine rasante Expansion geht mit enormen Investitionen einher – und birgt auch Risiken. Das ist ein wichtiger Aspekt bei der Einordnung der Geschäftszahlen.

Ein 2,6-mal so hoher Umsatz und ein positives Nettoergebnis lassen sich auch als Zeichen dafür lesen, dass sich die Investitionen allmählich auszahlen. Solange die Ausstattung jedoch weiter ausgebaut wird, laufen auch die Ausgaben weiter. Wachstumstempo und Investitionslast sollte man stets gemeinsam betrachten.

SpaceX hatte im August dieses Jahres erstmals Geschäftszahlen veröffentlicht. Damals war der Umsatz im Zeitraum April bis Juni um rund 90 Prozent gestiegen, während das Unternehmen wegen seiner KI-Investitionen einen Verlust verzeichnete. Nur ein Quartal später schreibt es nun schwarze Zahlen. Das könnte darauf hindeuten, dass sich die Investitionen zunehmend in den Erträgen niederschlagen. Im Fokus dürfte nun stehen, ob SpaceX trotz fortgesetzter Investitionen profitabel bleiben kann.

Wenn man von einem „KI-Unternehmen“ spricht: Worauf sollte man achten?

Die Aussage, ein Unternehmen habe sich zu einem KI-Unternehmen gewandelt, ist zwar leicht verständlich, lässt aber wenig über das Geschäftsmodell erkennen. Entwickelt und verkauft das Unternehmen Modelle – oder vermietet es die Infrastruktur, auf der KI läuft? Selbst bei Umsätzen aus derselben KI-Sparte unterscheiden sich sowohl die Ertragsquellen als auch die Risiken.

Die Geschäftszahlen von SpaceX bieten einen guten Anlass, über diesen Unterschied nachzudenken. Entscheidend ist nicht nur, wie groß das KI-Geschäft ist, sondern auch, womit ein Unternehmen Umsatz erzielt. Selbst wenn in einer Nachrichtenüberschrift das Wort „KI“ steht, wird es künftig immer hilfreicher sein, genauer hinzusehen und das dahinterstehende Geschäft zu prüfen.

Der KI-Wettbewerb findet auf zwei Ebenen statt: im Wettstreit um leistungsfähige Modelle und im Wettstreit um die Infrastruktur, die sie trägt. Die Geschäftszahlen von SpaceX für Juli bis September zeigen, dass sich auf der zweiten Ebene erhebliche Umsätze erzielen lassen.

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