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OpenAI will bis zu 30 Milliarden US-Dollar aufnehmen – Bewertungsziel auf 1,25 Billionen US-Dollar gesenkt

OpenAI、最大300億ドル調達へ 評価額目標は1兆2500億ドルに引き下げ

Wie am 23. Oktober 2026 berichtet wurde, steht OpenAI kurz davor, bis zu 30 Milliarden US-Dollar einzuwerben – umgerechnet mehr als 4 Billionen Yen. Das den Investoren genannte Bewertungsziel ist von ursprünglich 1,4 Billionen auf 1,25 Billionen US-Dollar gesunken. Voraussichtlich angeführt wird die Runde von Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Investmentgesellschaft Coatue. Das Geld soll als Brücke mit Blick auf einen künftigen Börsengang (IPO) dienen.

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Bis zu 30 Milliarden US-Dollar sollen aufgenommen werden – das Ziel ist um fast 20 Milliarden geschrumpft

Zunächst ein Blick auf die Zahlen: Bei den bis zu 30 Milliarden US-Dollar geht es darum, wie viel Geld eingesammelt werden soll. Die Bewertung dagegen gibt an, welchen Preis man dem gesamten Unternehmen beimisst. Beides ist nicht dasselbe. Auffällig ist diesmal sowohl die enorme Summe der geplanten Finanzierung als auch die nach unten korrigierte Bewertung.

Den Berichten zufolge hatte OpenAI Investoren zunächst mit einer Bewertung von 1,4 Billionen US-Dollar angesprochen. Inzwischen ist das Ziel auf 1,25 Billionen gesunken. Die Differenz beträgt 150 Milliarden US-Dollar – eine Größenordnung, die der Marktkapitalisierung eines großen Unternehmens entspricht. Auch 1,25 Billionen US-Dollar sind eine außergewöhnliche Summe, doch gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag bedeutet das eine Kürzung um etwas mehr als zehn Prozent.

Verhaltene Nachfrage und „Verdauungsprobleme“ bei den Investoren

Als Hintergrund gilt, dass die Nachfrage bei dieser Finanzierungsrunde schwächer war als bei früheren Runden. Einige Geldgeber sollen nach den umfangreichen bisherigen Investitionen eine Art „Verdauungsprobleme“ verspürt haben.

Man könnte es mit einem Restaurant vergleichen, in dem immer üppige Portionen serviert werden und den Stammgästen das Essen langsam schwer im Magen liegt. Das muss nicht heißen, dass die Küche schlechter geworden ist. Aber es wird schwieriger, immer dieselbe Menge zum selben Preis zu essen. Die niedrigere Bewertung lässt sich auch als Anpassung an eine solche Stimmung verstehen.

Wohin das Geld fließen soll: zum IPO und in Rechenkapazität

Die aktuelle Finanzierung soll als Brücke mit Blick auf einen künftigen Börsengang dienen. Angeführt wird sie von Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Coatue. Dahinter steht offenbar das Ziel, vor dem Börsengang eine solide Kapitalbasis zu schaffen.

Bemerkenswert ist auch, dass OpenAI Berichten zufolge über einen kommerziellen Vertrag verhandelt, um über die Vereinigten Arabischen Emirate zusätzliche Rechenkapazität zu sichern. Damit sind Verarbeitungsressourcen wie Rechenzentren gemeint, die zum Trainieren und Betreiben von KI-Modellen eingesetzt werden. Im Wettbewerb um generative KI ist die Sicherung von „Strom und Halbleitern“ inzwischen eine ebenso große geschäftliche Herausforderung wie die Entwicklung leistungsfähiger Modelle. Dass OpenAI versucht, Beteiligung und Rechenressourcen in Verhandlungen mit demselben Partner zusammenzubringen, wirkt wie eine Strategie, die Finanzierung und Ausstattung gemeinsam abzusichern.

Widersprüchliche Botschaften zum Zeitpunkt des Börsengangs

Die Pläne für einen Börsengang wirken im zeitlichen Verlauf etwas komplex. OpenAI soll im Juni vertraulich einen IPO-Prospekt bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht haben. Im August teilte CFO Sarah Friar den Beschäftigten mit, das Unternehmen werde bis 2027 börsennotiert sein.

Im September erklärte CEO Sam Altman jedoch, der Zeitpunkt für einen Börsengang sei nicht günstig. Diese Einschätzung habe er intern bereits im Juni mitgeteilt. Während die Finanzchefin eine Frist „bis 2027“ nannte, sprach der Unternehmenschef von den Schwierigkeiten beim richtigen Timing – die beiden setzten also unterschiedliche Schwerpunkte.

Natürlich schließen sich Vorbereitungen auf einen Börsengang und die Frage, wann man ihn tatsächlich wagt, nicht aus. Dass OpenAI nun selbst bei einer niedrigeren Bewertung Geld sichern will, lässt sich auch als Vorkehrung verstehen, um sich angesichts der Marktlage mehr Optionen offenzuhalten.

Rivale peilt Bewertung von mehr als 1,5 Billionen US-Dollar an

Zum Vergleich: Auch der Rivale Anthropic bereitet Berichten zufolge einen Börsengang vor und strebt eine Bewertung zwischen 1,5 und 2 Billionen US-Dollar an. Während OpenAI sein Ziel auf 1,25 Billionen US-Dollar senkt, setzt der Wettbewerber also einen höheren Bewertungsrahmen an.

Die Bewertung von KI-Unternehmen hängt nicht nur von ihrer technologischen Leistungsfähigkeit ab, sondern auch von Faktoren wie dem Zeitpunkt der Finanzierung, der Ermüdung der Investoren und der Verfügbarkeit von Rechenkapazität. Die Höhe der geplanten Finanzierung von 30 Milliarden US-Dollar und die Abwärtskorrektur des Bewertungsziels gemeinsam zu betrachten, könnte dabei helfen, die Geldströme in der KI-Branche zu verstehen.

OpenAI、最大300億ドル調達へ 評価額目標は1兆2500億ドルに引き下げ

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